Die Landeshauptstadt Wiesbaden bewirbt sich als Austragungsort der Special Olympics Hessen im Jahr 2029. Die inklusive Sportveranstaltung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung gehört zu den größten Sportereignissen in Hessen.
Bewerbung und Konzept
Oberbürgermeisterin Mende kündigte die Bewerbung im Stadtrat an. Das Konzept sieht vor, die Wettbewerbe auf mehrere Sportstätten in der ganzen Stadt zu verteilen, darunter das Helmut-Schön-Sportpark, die Sporthalle am Berliner Platz und die Schwimmbäder der Stadt. Ziel ist es, die Inklusion im Sport sichtbar zu fördern.
Bedeutung der Special Olympics
Die Special Olympics sind die weltweit größte Bewegung für Menschen mit geistiger Behinderung im Sport. Die hessischen Landesspiele finden alle zwei Jahre statt und umfassen Wettbewerbe in mehr als 15 Sportarten. Tausende Athleten, Trainer und Begleiter nehmen daran teil.
Unterstützung und Ausblick
Die Bewerbung wird von zahlreichen Sportvereinen, dem Behindertenbeirat der Stadt und den Special Olympics Hessen unterstützt. Eine Entscheidung über die Vergabe wird für Mitte 2026 erwartet. Die Stadtverordnetenversammlung hat bereits grünes Licht für die Bewerbung gegeben.